Ringberatung Eheringe

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Was sollte man bei einem Ehering bedenken?

Es ist nicht nur der schönste Tag im Leben, sondern auch der Tag, an dem man sich langfristig ein Versprechen gibt. Das symbolische Ringetauschen in den meisten Hochzeitszeremonien kommt ja nicht von ungefähr. So ein Ring an sich symbolisiert ja schon die Unendlichkeit in Form eines Kreises. Diese Unendlichkeit möchte man mit dem / der Auserwählten teilen. In guten wie in schlechten Zeiten.

Das sind schon ganz schöne Ansprüche an so einen kleinen Ring. Wer seinen Ehering an vergleichbaren Maßstäben messen möchte, sollte sich also vorher über ein paar Dinge im Klaren sein.

 

schneller zum Ziel:

 

Ein Ring für jeden Tag?

Was muss der Trauring aushalten?

Gold – der Klassiker

Silber

Exotische Trauringe

Wie zeitlos ist das Design des Traurings?

Wie ist eure Ringgröße in 20 Jahren?

 

Ein Ring für jeden Tag?

 

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was wir unseren Händen jeden Tag zumuten.

Und den Ringen gleich mit! Oft muss man Wählen zwischen alltagstauglich, schön und bezahlbar.

Erste Grundsatzfrage: Möchte ich meinen Ehering jeden Tag tragen?

 Bestimmt sagen hier die meisten automatisch: Ja, klar!

Aber ist der Ring wasserfest?
Wie stabil ist der Ring?
Wie reagiert das Material, wenn es mal runterfällt?
Wie empfindlich ist die Oberfläche für Kratzer?

 

Hinzu kommt der Schweiß, den jeder Mensch auch über seine Hände absondert. Das fällt vielleicht im Alltag nicht auf, aber ein Ring, der jeden Tag – den ganzen Tag – an einer Hand ist, bekommt davon schon mehr mit. Dieser Schweiß ist aggressiv und wird blank polierte Oberflächen im Laufe der Zeit ermatten lassen. Von der vielen leichten Reibung, wenn wir unsere Hände bewegen, werden hingegen matte Oberflächen allmählich poliert.

 

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Was muss der Trauring aushalten?

So ist es nicht verwunderlich, dass die Wahl des Materials schon in hohem Maß die Haltbarkeit von Ringen beeinflusst. Der Anspruch an die Strapazierfähigkeit ist aber untrennbar mit der Frage verknüpft, wie oft und zu welchen Gelegenheiten der Ring getragen werden soll. Daher muss jeder diese Frage für sich selbst beantworten.

 

Gold – der Klassiker

Zur Strapazierfähigkeit von Goldringen gilt die Regel: je reiner das Gold, desto weicher der Ring!

Ein besonders weicher Ring kann sich schlimmstenfalls schon bei einem kräftigen (Männer-) Händedruck oder beim Heben schwerer Gegenstände verformen.

Wenn man dem Gold jedoch andere Metalle beimischt (Goldüberzug/ Legierung), kann man eine passable Festigkeit erreichen.

 

Silber

Die Strapazierfähigkeit von Silberringen ist jedoch nur unwesentlich „besser“ als bei Goldringen. Auch sie sind anfällig für die Spuren des Lebens. Ob man diesen „Used-Look“ an seinen Trauringen haben möchte, muss wieder jeder für sich entscheiden.

Bei silbernen Trauringen fällt es zudem in der Regel weniger auf, wenn man andere Metalle zur Stabilisierung beimischt.

 

Exotische Trauringe

Natürlich gibt es noch viel mehr „klassische“ Metalle, die der Juwelier eures Vertrauens in kleine Kunstwerke verwandelt. Doch inzwischen finden sich immer öfter auch Ringe aus anderen „exotischen“ Materialien im Netz. Ringe aus Geweih, aus altem Whisky-Fass-Holz, aus Epoxy, Karbon oder, oder, oder. Heute sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Bei all diesen Materialien sollte man immer gut abwägen, wie strapazierfähig dieses Material ist. Auch wenn man aus Holz befahrbare Brücken und ganze Häuser bauen kann, reduziert man Holz auf eine Stärke/ Dicke von ein oder zwei Millimeter ist es ähnlich zerbrechliche wie Glas.

Meistens hat man also bei diesen exotischen Eheringen also die Prämisse, einem ausgefallenen Blickfang zu besitzen, welcher jedoch viel Rücksicht erfordert und nicht unbedingt ein Ring für jeden Tag ist.

 

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Wie zeitlos ist das Design eures Traurings?

Dann solltet ihr euch im nächsten Schritt gut überlegen, ob ihr diesen Ring auch in 10,20 oder 40 Jahren noch toll findet. Trends kommen und gehen. So ein Trauring wollen die meisten aber sehr sehr lang behalten und nicht in ein paar Jahren mit dem nächsten Trend wechseln.

Fragt euch: Wie wäre es, wenn ihr diesen Ring von euren Großeltern erben würdet? Damals mussten solche Ringe auch 50 Jahre oder mehr mitmachen. Haben eure Enkel dann noch euren Ring zum Erben?

  

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Wie ist eure Ringgröße in 20 Jahren?

Und so landen wir schon beim nächsten wichtigen Punkt: Wisst ihr, ob ihr in 10, 20 oder 40 Jahren mal euer Gewicht verändert? Egal ob man vielleicht durch die Geburt der Kinder ein paar Kilo behält oder einfach im Alter etwas zulegt. Nicht alle Materialien erlauben es, die Ringgröße später einfach anzupassen. Karbon, Epoxy, Holz und Ähnliches lässt sich weder weiten noch verkleinern.

Wer sich für Eheringe aus diesem Material entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass man nur einen komplett neuen Ring anfertigen kann. DAS ist dann aber nicht der Ring, mit dem man geheiratet hat.

Wollt ihr euren Ehering später umtauschen? Das Original womöglich abgeben? Oder dann einen zweiten Trauring haben?

 

Drum prüfe, wer sich ewig bindet!
- Gilt auch für eure Ringe! ;-)